DAS MONSTER ODER DIE REALITÄT

Wieder eine Nacht ohne Schlaf. Wieder eine Nacht mit furchtbar realen Träumen.

Ich renne und flüchte, vor einem Monster hinter mir und komme einfach nicht vom Fleck. Es holt mich ein, hält mich fest, verprügelt mich, lässt mich hilflos liegen. Ich bin wie gelähmt, kann nicht aufstehen, komme nicht auf die Beine. Das Monster ist stark. Und kommt immer dann plötzlich zurück, wenn ich mich wieder fange, wenn ich glaube es geschafft zu haben. Und dann schlägt es wieder auf mich ein. Aber es kommt nie so weit, dass ich es nicht überlebe. Im Traum stirbt man nicht, weißt du das? Dabei wäre es so viel leichter zu ertragen, oder? Nein. Denn das Problem daran ist, dass es mich quälen und mir diesen Gefallen nicht tun wird. Und selbst wenn es so weit kommen würde, reicht mir der Gedanke, zu wissen, dass es ein anderes Opfer finden würde. Also bleibe ich das Opfer, für andere.

Gedanken in Gedanken. Träume im Traum.

Und dann die Realität.

Ich wache schweißgebadet von diesem kurzen Traum auf und stelle fest, dass ich nicht schnell genug laufen, schwimmen, Rad fahren kann. Dass ich zu schwach bin in den Beinen, die mich vom Boden bringen müssen.

Aber das haben diese Träume an sich. Du kannst noch so schnell rennen, das Monster holt dich immer ein. Es ist die Realität.

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