ÜBERFORDERT NICHTS TUN

Derzeit prägt meinen Alltag ein Gefühl: Überforderung. Ich habe eine so lange To Do Liste, dass ich – anstatt eines nach dem anderen abzuarbeiten – nur eine Sache mache: Nichts.

Ich bin so überfordert, dass mein Körper und mein Geist streiken. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll und fange deshalb gar nicht erst an. Ich ruhe mich von Dingen aus, die noch gar nicht erledigt sind. Ich bin so müde, weil mich meine To Do Liste allein schon so arg anstrengt.

Die Zeit rennt mir davon und andererseits geht sie einfach nicht voran. Manche Dinge können mir nicht schnell genug gehen, für andere Dinge bräuchte ich noch doppelt so viel Zeit.

Und während ich all meine To Dos jeden Tag nur noch um mehr erweitere, liege ich im Bett und schlafe oder schreibe Blogposts wie diese. Irgendwie waren die doch sowieso auch schon ewig auf meiner To Do Liste. Ich kann dahinter also auch endlich einen Haken machen. Einer, der überhaupt gar nicht so wichtig ist, wie all die anderen Dinge, die es noch zu tun gibt. Aber Nichtstun ist doch auch so verdammt schön.

1 Kommentar zu „ÜBERFORDERT NICHTS TUN“

  1. Liebe Sarah,
    Solche Blogposts sind vielleicht das wichtigste überhaupt: du verschaffst dir ein bisschen Freiraum, reflektierst und kommst zu einer Erkenntnis oder Entscheidung.
    Für mich ist der Blog über die Jahre (wie das klingt…) zu einem festen Bestandteil meiner Selbstfürsorge geworden, auch ein Seismograf für meine psychischen Zustände.
    Mach weiter mit dem schreiben, auch wenn du alles andere lieben lässt. Schreibend wirst du deinen Weg finden.
    Herzliche Grüße, Anna

    Gefällt 1 Person

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